Nov

14

2009

Aktuelle Meldung im Immobilien Kompass von Capital – hohe Verschuldung der Eigenheimbesitzer in Deutschland

Abgelegt in Verschuldung

Ein Haus zu bauen, ist der Traum von vielen – dafür sind die künftigen Hausbesitzer bereit, für das gewünschte Eigenheim hohe Summen und Kosten der Finanzierung zu tragen. Ein Hausbau ist mit enormen Kosten verbunden und dabei darf nicht vergessen werden, dass nach dem Einzug in das Eigenheim zusätzlich zu den monatlichen Raten für die Finanzierung auch die Nebenkosten, wie Strom, Wasser, Kaminkehrer etc. anfallen.

Für selbstgenutztes Wohneigentum liegt die Restschuld im Durchschnitt bei 101.000 € – dies entspricht einem Verschuldungsgrad von etwa 42 Prozent. Diese Berechnungen erfolgten durch die Eigentümerschutz Gemeinschaft Haus&Grund und basieren auf einer Stichprobe über Einkommen und Verbrauch des Statistischen Bundesamts. Laut dieser Berechnungen liegt der Verkehrswert von Immobilien in Deutschland im Durchschnitt bei 242.000 €. Bei etwa einem Drittel der Eigenheimbesitzer liegen die Verbindlichkeiten in einer Höhe von bis zu 250.000 € nach Angaben von Haus&Grund.

In den durchgeführten Berechnungen weisen die unterschiedlichen Bundesländer dabei deutliche regionale Unterschiede auf. In Bayern und Baden-Württemberg liegt die Verschuldung laut dem Immobilien Kompass bei Capital im Durchschnitt zwischen 36 und 39 Prozent. In Sachsen oder Hamburg dagegen liegt der Verschuldungsgrad mit einem Prozentsatz zwischen 51 und 58 um einiges höher. Die hohe Verschuldung der Eigenheimbesitzer in Deutschland ist in diesen Zahlen gut erkennbar – Haus&Grund hat daher an Bund und Länder appelliert, nicht noch weiter an der Steuerschraube zu drehen.

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2 Reaktionen zu “Aktuelle Meldung im Immobilien Kompass von Capital – hohe Verschuldung der Eigenheimbesitzer in Deutschland”

  1. Marco Vogt, am 1. Januar 2011:

    Nett von Haus und Grund, doch warum sollte denen, die sich zu hoch verschulden auch noch geholfen werden?

    Dafür werden Andere später die Häuser und den Boden kaufen, wenn die Kredite nicht mehr finanzierbar sind.

    Diejenigen, die nicht bereit waren sich bis Unterkante Oberlippe zu verschulden.

  2. admin, am 1. Januar 2011:

    @Marco
    Danke für deinen Kommentar. Bei der Betrachtung geht es lediglich darum Leuten, die Wohneigentum erworben haben, nicht weiter zu belasten. In Deutschland haben wir ohnehin eine sehr hohe Steuerqoute. Um eine hohe und verantwortungslose Verschuldung geht es dabei nicht. Es bekommt auch keiner hier eine Hilfe angeboten. Es ist doch prinzipiell richtig, wenn sich jemand was Eigenes kauft. Damit kurbelt er auch die Wirtschaft an.

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